Naturheilpraxis - Detlef Broda
Ab März 2012 neues Therapieverfahren für Sie in meiner Naturheilpraxis

Die Mikrobiologische Therapie
  • Autovaccine-Therapie
  • die sanfte Therapie zur Regulation des körpereigenen Abwehrsystems
  • der Schlüssel zur individuellen Immuntherapie


Autovaccine - Die individuelle Immuntherapie
Zur Behandlung von
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Infekten der Atemwege
  • Pilzerkrankungen
  • zur sanften Darmsanierung

Autovaccinen (sprich Autovakzinen) sind individuelle Heilmittel aus körpereigenen Bakterien. Sie werden speziell für Sie aufbereitet und zu einem individuellen Arzneimittel verarbeitet.

  • Bakterien im Körper - wertvolle Freunde

Bakterien besiedeln zu Billionen den gesunden menschlichen Körper. Die meisten sind nicht nur ungefährlich, sondern sogar nützlich und für unsere Gesundheit unentbehrlich. Im Darm wird der Nutzen der Bakterien besonders deutlich: Dort trainiert die Mikroflora fortlaufend unser Abwehrsystem, schützt vor Krankheitserregern und sorgt für eine geregelte Verdauung.
Außerdem stellen die Bakterien wichtige Vitamine her, die der Mensch über den Darm aufnehmen kann. Ohne Bakterien könnte sich keine schlagkräftige Körperabwehr entwickeln und der Mensch wäre nicht lebensfähig. Die regulierende Wirkung von Bakterien auf das Abwehrsystem ist Grundlage für die Therapie mit Autovaccinen.

  • Welche Autovaccinen gibt es und wie wirken sie?

Es gibt zwei Typen von Autovaccinen: die AutoColiVaccine und die Infektionsbezogene Autovaccine. Die AutoColiVaccine wird aus
E.-coli-Bakterien einer Stuhlprobe des jeweiligen Patienten gewonnen. Unter den Darmbewohnern haben E.-coli-Bakterien einen besonders starken Einfluss auf das Abwehrsystem. Gleichzeitig sind die Bakterien als körpereigenes Material gut verträglich. Körpereigene E.-coli-Bakterien eignen sich deshalb besonders gut zur individuellen Immuntherapie bei verschiedenen chronischen Erkrankungen.
Für die Herstellung der infektionsbezogenen Autovaccine werden Erreger aus dem jeweiligen Infektionsherd isoliert.
Beispiele dafür sind Infektionen der Haut, der Atemwege, des Genitalbereiches, der Harnwege und der Mundschleimhaut. Die gewonnenen Bakterien werden in einem speziellen Verfahren inaktiviert und zur Autovaccine verarbeitet. Die enthaltenen Bruchstücke der Bakterien können das Abwehrsystem modulieren, ohne eine Infektion auszulösen.

  • Gegen welche Krankheiten helfen Autovaccinen?

Durch ihre abwehrregulierende Wirkung sind AutoColiVaccinen bei Erkrankungen wirksam, die mit einer Abwehrschwäche oder mit einer überschießenden Abwehrleistung wie zum Beispiel Allergien einhergehen. Daraus ergeben sich mehrere Einsatzmöglichkeiten für AutoColiVaccinen:
  • Neurodermitis
  • Heuschnupfen
  • Bronchialasthma, Hausstaubmilbenallergie
  • häufige oder chronische Infekte der Atemwege wie Schnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Gaumenmandeln oder Husten
  • Infektanfälligkeit im Kindesalter
  • häufige oder chronische Pilzerkrankungen
  • Wiederkehrende Harnwegsinfekte
  • Akne

Bei bestimmten Krankheiten bietet es sich an, statt der AutoColiVacinne infektionsbezogene Autovaccine zu verwenden.
Für die Herstellung werden in diesem Fall die Bakterien direkt aus dem Krankheitsherd isoliert. Die infektionsbezogene Autovaccine aktiviert gezielt das Immunsystem und eignet sich zum Beispiel zur Behandlung von Furunkeln, Abszessen oder Parodontose.

  • Wie werden Autovaccinen angewendet?

Autovaccinen können in unterschiedlichen Darreichungsformen hergestellt werden. Neben der Autovaccine zur Injektion (zum Spritzen) stehen Ihnen die orale Autovaccine (zum Einnehmen) und perkutane Autovaccine
(zum Einreiben) zur Verfügung.
Während Ihr Heilpraktiker die Injektion in der Praxis vornimmt, können Sie orale und perkutane Autovaccinen selbstständing zuhause anwenden. Bei der Wahl der Darreichungsform werde ich Ihnen gerne behilflich sein.
In der Regel werden Autovaccinen zweimal wöchentlich angewendet. Die Dosis wird dabei von Anwendung zu Anwendung gesteigert. Die Dosissteigerung gewährleistet eine nachhaltige Regulation des Abwehrsystems und normalisiert es so in seiner Funktion.
Je nach Reaktionslage des Patienten kann von der üblichen Vorgehensweise abgewichen werden und die Zeitabstände und Dosisvorgaben entsprechend individuell angepasst werden.

  • Sind Autovaccinen verträglich?

Autovaccinen sind sehr gut verträglich. Bei der Anfertigung wird die Dosis Ihrer Autovaccine an Ihre persönlichen Erfordernisse angepasst. Neben Ihrer eigentlichen Erkrankung fließen unter anderem Ihre Krankengeschichte, mögliche andere Leiden, Ihre allgemeine Abwehrlage und Ihr Alter in die Auswahl der Dosierung mit ein. Die notwendigen Angaben liefere ich auf dem Auftragsformular, das mit der Stuhlprobe eingeschickt wird, mit.
Bei der Injektion von Autovaccinen kann es an der Einstichstelle zu Rötungen, Schwellungen, Schmerz oder Juckreiz kommen.
Die Reaktionen sind jedoch harmlos und klingen innerhalb weniger Stunden bis Tage wieder ab.

  • Wie lange dauert eine Autovaccine-Behandlung? 

Die Behandlung mit einer Autovaccine-Serie dauert etwa sechs bis acht Wochen. Abhängig von der Schwere und Dauer der Erkrankung, Ihrem Alter, eventuellen Vorerkrankungen und dem individuellen Ansprechen auf die Therapie kann eine Anwendung über vier bis sechs Monate notwendig werden. Entscheidend für die Therapiedauer sollten immer Ihr Befinden und die Besserung Ihrer Beschwerden unter der Autovaccine-Anwendung sein.
Auf keinen Fall sollten Sie die Behandlung nach einem ersten Erfolg frühzeitig abbrechen. Vielmehr sollte bis zum Erreichen eines deutlich gebesserten oder stabilen Gesundheitszustand konsequent weiterbehandelt werden. Dann bietet Ihnen die Autovaccine-Therapie guter Erfolgsaussichten, selbst in Fällen schwerer und lang andauernder chronischer Erkrankungen.

  • Was sollten Sie beachten, damit die Herstellung Ihrer Autovaccine gelingt?

Haben Sie sich gemeinsam mit mir, als Ihren Heilpraktiker, für eine Autovaccine-Therapie entschieden, sende ich Ihre Stuhlprobe mit dem dazugehörigem Auftragsformular an die SymbioVaccin GmbH.

  • Bitte beachten sie dabei folgende Hinweise:

Tiefspühltoiletten sind für die Entnahme von Stuhlproben nicht geeignet. Deshalb würde für die Probengewinnung ein spezieller Papierstreifen entwickelt, der Ihnen mit dem Stuhlröhrchen ausgehändigt wird. Der Gebrauch des Papierstreifens und die richtige Stuhlprobenentnahme sind ausführlich auf dem Papierstreifen beschrieben.

Bei der Gewinnung der Stuhlprobe beachten Sie bitte Folgendes:
  • Stuhlprobe bitte mit dem beiliegenden Spatel/Löffel entnehmen
  • Stuhlröhrchen bis zur Ringmarkierung befüllen (bitte möglichst genau)
  • Verschlusskappe bitte fest zudrehen
  • Röhrchen in den beigefügten Versandbehälter geben
  • Versand: Über Ihren Heilpraktiker oder aber direkt beim Postamt aufgeben. Bitte nicht in den Briefkasten werfen und Versand unmittelbar vor dem Wochenende bitte unbedingt vermeiden.

Werden die Hinweise beachtet, ist in über 90 Prozent der Fälle eine Anzucht geeigneter Bakterien möglich. Lassen sich aber trotz der Anreicherungsverfahren keine geeigneten Bakterien isolieren, weil sie nicht in ausreichender Menge in der Probe enthalten sind, kann die Autovaccine zunächst leider nicht von der SymbioVaccin GmbH  angefertigt werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich nach vier bis sechs Wochen eine erneute Stuhlprobe mit neuem beigefügtem Auftragsformular einzusenden.